-»Diese Ausgabe ist für Browser ohne zureichende CSS-Unterstützung gedacht und richtet sich vor allem an Sehbehinderte. Alle Inhalte sind auch mit älteren Browsern voll nutzbar. Für eine grafisch ansprechendere Ansicht verwenden Sie aber bitte einen modernen Browser wie z.B. Mozilla 1,4 oder Internet Explorer 6.«-
Beginn Inhaltsbereich
Permanente Beobachtung des Lehrstellenmarktes
Auch 2010 beobachtet das Bundesamt für Berufsbildung und Technologie (BBT) die Entwicklung auf dem Lehrstellenmarkt mittels verschiedenen Instrumenten aufmerksam. Die Kantone melden von Februar bis August monatlich die Tendenzen zur Lehrstellensituation. Die erste daraus resultierende Trendanalyse wird das BBT am 8. März 2010 veröffentlichen.
Hinzu kommt das Lehrstellenbarometer: Mit repräsentativen Umfragen bei Unternehmen und Jugendlichen wird im April und August die Situation auf dem Lehrstellenmarkt erhoben. Das nächste Barometer erscheint Mitte Juni 2010. Die genaue Zahl der unterzeichneten Lehrverträge 2009 publiziert das Bundesamt für Statistik (BFS) im Frühling 2010.
2009 präsentierte sich der Lehrstellenmarkt trotz angespannter Wirtschaftslage weit gehend stabil. Gemäss Lehrstellenbarometer vom August 2009 wurden von den Unternehmen 87‘000 Lehrstellen angeboten. Gegenüber dem Angebot im August 2008 handelte es sich um einen leichten Rückgang von 1% (2008: 88‘000).
Die ausgeglichene Situation ist massgeblich auf den Einsatz wirkungsvoller Instrumente zur Erhaltung und Schaffung von Lehrstellen seitens Bund, Kantonen und Organisationen der Arbeitswelt zurückzuführen. Die Wirtschaft hat erkannt, dass die Ausbildung von Jugendlichen eine lohnende Investition und kein blosser Kostenfaktoren darstellt. Die Betriebe haben keine Lehrstellen aufgrund kurzfristiger Rentabilitätsüberlegungen gestrichen.
Der vom Bundesamt für Statistik (BFS) prognostizierte demographische Rückgang lässt vermuten, dass sich die Konkurrenz zwischen den allgemeinbildenden Schulen und der Berufsbildung in naher Zukunft verschärfen wird. Für Unternehmen wird es schwieriger werden, Lehrstellen mit geeigneten Jugendlichen zu besetzen. Gemäss BFS ist die Zahl der Schulabgängerinnen und Schulabgänger nach 15 Wachstumsjahren seit 2009 erstmals rückläufig. Diese Abnahme dürfte bis 2018 anhalten und im Vergleich zu 2008 einen Rückgang von 12 Prozent betragen. (2018: 74‘000 Abgängerinnen und Abgänger der obligatorischen Schule, das sind 10‘000 weniger als 2008).
Eine erste Umfrage bei den Lehrstellennachweisen der Kantone (LENA) deutet darauf hin, dass die Unternehmen die Anzahl angebotener Lehrstellen 2010 aufrechterhalten werden.
Ende Inhaltsbereich